Dein eigenes feines Gespür ist der Kompass, der dich zu dir selbst führt.
Erforsche deine Sinne, entdecke vergessene Nuancen und öffne deine Kanäle, um deinen individuellen Kompass zu reaktivieren.

 

Abstumpfung und einseitiger Fokus

Jeder Mensch kommt als kleines Genie ins Leben. Das frühkindliche Gehirn ist besonders im ersten Lebensjahr zu unglaublichen Aktivitäten und Entwicklungen imstande. Auch danach sind Kinder viel flexibler, präsenter und „wacher“ als Erwachsene. Sie befinden sich dann allerdings bereits auf einer steilen Kurve nach unten, die sich von Jahr zu Jahr mehr dem recht abgestumpften erwachsenen Menschen annähert.

Die in uns angelegten Potentiale gehen nie ganz verloren. Sie werden vielleicht verschüttet oder vergraben. Doch sie verschwinden nicht einfach so. Wir lassen sie in dem Maße gehen, in dem wir und im Laufe unseres Lebens selbst verraten, andere Menschen unser Leben bestimmen lassen oder den klaren und weiten Zugang zu uns selbst zugunsten anderer Wünsche einschränken.

That’s the game.

In diesem Kulturkreis lernen wir meist schon früh unsere ganzheitliche Wahrnehmungsfähigkeit zu ignorieren. Die Fünf Sinne des Riechens, Schmeckens, Hörens, Sehens und Tastens bilden den Rahmen, innerhalb dessen ein Kind lernt sich einzupassen. Der Verstand des Gegenübers entscheidet dabei, ob die Wahrnehmung eines Kindes Sinn macht oder nicht. Es wird immer mehr in die Grenzen unseres Kulturkreises gewiesen und fügt sich in den meisten Fällen der von außen verordneten Begrenzung.

 

Die Sinne erforschen

Im Volksmund ist von einem 6. Sinn die Rede, womit zumeist die Intuition gemeint ist. Die Intuition kann als innere Weisheit bezeichnet werden, die uns ermöglicht, sinnvolle Unterscheidungen zu treffen und im Einklang damit zu handeln. Für mich und mein Leben hat meine Intuition eine große Bedeutung. Sie tritt mitunter über meine Sinne in Kontakt mit mir. Doch als einen eigenständigen “Sinn” ordne ich die Intuition nicht ein.

Manche Menschen verwenden den Begriff der „übersinnlichen Wahrnehmung”, was für mich etwas abgehoben klingt. Meine Auslegung ist, dass eine mit diesem Begriff umschriebene Wahrnehmung nicht die Sinne über-schreitet, sondern die antrainierte Abgestumpftheit vieler Menschen. Das Überschreiten der weit verbreiteten Abgestumpfheit bedeutet für mich, die “herkömmlichen fünf Sinne” in ihrer Feinheit, Komplexität und Weite zu erkennen und zu nutzen.

Mein Weg ist es, mich für die unterschiedliche Ebenen unserer fünf Sinne zu öffnen. Denn jeder dieser Sinne hat vielschichtige feine Nuancen, Feinheitsgrade und Dimensionen.

 

 

Sehen

 

Ganzheitliches Sehen

Als Beispiel möchte ich einmal auf das Sehen eingehen. Die meisten Menschen können Formen, Strukturen, Farben, Licht und Schatten klar erkennen. Das Unbewusste formt daraus die räumliche Wahrnehmung.

Ich nehme visuelle Informationen wahr, die darüber hinaus gehen. Ich kann z.B. ein ganz subtiles feines Flimmern bzw. optisches Rauschen wahrnehmen. Außerdem kann ich Dinge spüren, die ich sehe. Dies lässt sich als Synästesie bezeichnen. Damit ist die “Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Bereiche der Wahrnehmung” (Wikipedia) gemeint.

Darüber hinaus kann ich innere Bilder wahrnehmen, teilweise sogar mit geöffneten Augen. Mit geschlossenen Augen sind diese Wahrnehmungen allerdings klarer und intensiver. Dabei können die Bilder vor meinem inneren Auge sowohl gegenständlich als auch abstrakt sein. Mir ist klar, dass es sich um eine andere Wahrnehmungsebene handelt und nicht um Halluzinationen, die sich von Betroffenen nicht klar von der Realtiät unterscheiden lassen.

Jeder, der sich hin und wieder an einen Traum erinnert, weiß, dass er innere Bilder wahrnehmen kann und sie zu unserer Realität gehören. Auch dann wenn sie in ihrer Symbolhaftigkeit eine andere Sprache sprechen, als wir es im Alltag gewohnt sind. Diese feineren Nuancen des Sehens werden in unserem Kulturkreis als nicht „real“ oder bedeutsam eingestuft.

In der Tat können feinere Nuancen der Sinne erst dann eine Bedeutung bekommen, wenn wir damit Erfahrungen sammeln und sie systematisch erforschen. Dafür eignet sich der Armlängentest ganz hervoragend. Denn über unser Bio-Feedback können wir mit unserem Unbewussten in Kontakt treten, um zu verstehen, was sich uns zeigt.

 

Vergessene Nuancen wiederentdecken

Ich erlebe wie wertvoll und wichtig für mich die feineren Nuancen meiner Sinne sind. Diese allmählich wiederzuentdecken, erweitert meinen Horizont und schenkt mir den Zugang zu wichtigen Erkenntnissen über mich selbst und die Welt. Je achtsamer ich Nuancen in der Lage bin wahrzunehmen und sie in mein alltägliches Leben integriere, desto klarer und weiser bin ich in der Lage zu leben und zu handeln.

Mir ist aufgefallen, dass Menschen, die sich noch mit derartigen feinen Nuancen befasst haben, das feine Spüren als „esoterisches Gerede“ auffassen. Nur wer sich mangels eigener Erfahrungen dazu hinreißen lässt, ein Urteil ohne Bezugsrahmen zu fällen, kann zu dem Schluss gelangen, dass es sich bei feinen Wahrnehmungen und ihrer Bedeutung um Esoterik oder Spinnerei handelt. Jeder, der damit Erfahrungen macht, kennt den Wert einer ganzheitlichen sensiblen Wahrnehmung, die eine größere Weite zulässt.

Jeder Mensch, der sich auf den Weg begibt, seine verschütteten Kanäle wiederzuentdecken, bekommt früher oder später seinen eigenen individuellen Zugang zu wertvollen subtilen Nuancen seiner Wahrnehmung.

 

Spüren

 

Ganzheitliches Spüren

Das Wort Empfindung umschreibt für mich das ganzheitliche Wahrnehmen zumeist körperlicher Signale. Das kann z.B. ein deutliches Ziehen, Kribbeln, Drücken, oder Ähnliches sein, aber auch wie gerade in Bezug auf das Sehen beschrieben in einen feineren Bereich hinein gehen.

Ich verwende das Wort “spüren” synonym mit dem Wort „empfinden“. Wenn ich davon rede, dass ich etwas spüre, dann meine ich damit eine konkrete Wahrnehmung, die sich irgendwo in Körpernähe (innen oder außen) befindet.

Das Spüren, also das Wahrnehmen von Empfindungen ist für mein Verständnis ein Aspekt der sensorischen Wahrnehmung (Tastsinn). Wenngleich sich organische Reize oder feine energetische Wahrnehmungen im Körperinneren befinden und nicht über die Haut wahrgenommen werden.

Deutlich verwaschener wird der Begriff des Spürens, wenn Gefühle darin mit einbezogen werden. Diese sind zusammen mit den Emotionen zwar auch im Körper lokalisierbar, haben für mich aber einen anderen Ausdruck, eine andere Beschaffenheit sozusagen. Darüber werde ich gerne in einem zukünftigen Blog-Artikel einmal eingehen.

Das Spüren, das ich hier meine, ist umfassender und ganzheitlicher Ausdruck unserer Körperintelligenz.

 

Körperintelligenz

Der Körper ist ein hochintelligentes System, mit einer großen Weisheit. Er erzeugt intelligente Signale und keine beliebigen Fehlfunktionen oder Störungen. Er wählt einen individuellen Ausdruck, um mit uns in Kontakt zu treten und uns auf etwas aufmerksam zu machen.

Deshalb sind Symptombehandlungen auch so sinnlos und führen uns mehr in die Irre als uns zu helfen. Wenn eine Warnlampe in einem System beginnt zu blinken, dann macht sie auf eine grundlegende Schwierigkeit im gesamten System aufmerksam. Dieses besteht aus ganzheitlicher Sicht aus unterschiedlichen Ebenen, nicht nur der Körperebene. Die Lampe zu zerschlagen, damit sie nicht mehr blinkt, verändert gar nichts an den Ursachen im System.

Sofern diese Erkenntnis auch von der allgemeinen Auffassung in unserem Kulturkreis entfernt liegt: Was sich in oder an unserem Körper zeigt ist immer sinnvoll. Wer systematisch das Unbewusste erforscht, versteht, dass Symptome immer einen Sinn haben und zum Ausdruck bringen, dass noch etwas erkannt und geklärt werden darf.

 

Sensibilität

 

Sensibilität ist unser Potential, keine Makel

Zumeist wird es eher als Makel oder seltsame Eigenart eingestuft, wenn jemand auf seine individuelle Art und Weise sensibel ist. Dabei sind in der eigenen Sensibiltät wunderschöne Gaben und Geschenke enthalten.

Menschen, die den Zugang zu ihrer natürlichen Sensibilität zulassen, haben einen umfassenderen Zugang zu ihren Potentialen. Das wiederum ebnet ihren Weg, bei sich selbst und in ihrer eigenen Mitte anzukommen.

In der Tat können besondere Herausforderungen entstehen, wenn jemand sehr offen in seiner Wahrnehmung ist. Darüber hinaus wird der Verantwortungsbereich eines Menschen vergrößert, der einen Zugang zu seiner natürlichen Sensibilität bewahrt oder wiederentdeckt. Er trägt damit auch die Verantwortung mit der eigenen Offenheit und seinen Potentialen achtsam und weise umzugehen. Wenn diese Verantwortung nicht erkannt und gelebt wird, können die Schwierigkeiten und Herausforderungen schnell überdimensional groß erscheinen.

 

Wahrnehmungsabweichungen bei Drogen und psychischen Erkrankungen

Große Schwierigkeiten können auch dadurch entstehen, dass vergessene Kanäle künstlich geöffnet werden. Das ist beispielsweise unter Einfluss von sogenannten „bewusstseinserweiternden“ Drogen der Fall. Damit werden Erfahrungen und Zugänge eingeladen, mit denen der Einnehmende nicht umzugehen gelernt hat. Folglich ist es möglich, dass diese unter Drogen erzeugten Öffnungen zu langfristigen und dauerhaften Irritationen des Bewusstseins führen und auch unbewusste Strukturen beeinträchtigt werden. Wenn derartige Irritationen erkannt und identifiziert werden (z.B. über den Armlängentest), dann können sie mit geeigneten energetischen Frequenzen oder anderen Methoden wieder aus dem ganzheitlichen System eines Menschen gelöst werden. Daraus möglicherweise resultierende Instabilitäten können so harmonisiert und überwunden werden.

Auch der Bereich psychischer Erkrankungen, bei denen z.B. die Wahrnehmungskanäle beeinträchtigt sind, ist ein großes Forschungsfeld. Hier kann ebenfalls durch das Aufdecken und Harmonisieren der Ursachen, viel bewegt werden. Dabei möchte ich Betroffenen natürlich raten, einen Heilpraktiker oder Psychologen ihrer Wahl aufzusuchen. In der innerwise Coaches- und Mentoren-Liste, sind übrigens Heilpraktiker und vereinzelt Psychologen zu finden, die das innerwise System in ihre Praxis integrieren und dadurch eine ganzheitliche Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ermöglichen.

 

Kanäle öffnen

Wie bereits erwähnt, steckt ein großes Potential darin, die eigene ganzheitliche gesunde Wahrnehmungsfähigkeit wiederzuerlangen. Dazu können die eigenen verschütteten Kanäle wieder geöffnet werden.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein vom Verstand gesteuertes Leben, eine blasse und einseitige Lebensgestaltung darstellt. Auch ein auf emotionalen Dramen basiertes Leben ist einseitig und verkümmert.

Die Kunst einer ganzheitlichen Lebensgestaltung hingegen, geht mit der Öffnung der eigenen Kanäle einher. Auch wenn darauf nicht unbedingt ihr Fokus liegt.

Was kann denn getan werden, um ganz bewusst das Öffnen der eigenen Kanäle in Gang zu bringen?

 

 

1. Aufräumen

Kanäle, deren Zugang nicht offen und frei ist, sind verstopft, blockiert, verengt oder ganz verschlossen. Da liegt es nahe, zunächst einmal sauber zu machen und aufzuräumen. Dabei bewährt es sich in der Praxis, schrittweise aufzuräumen und somit allmählich wieder die Öffnung der eigenen Kanäle zu ermöglichen.

Mein liebstes inneres Aufräumwerkzeug ist derzeit das Spiel Dare to B’Riched. Dieses kannst du dazu verwenden, dich selbst oder einzelne „verstopfte“ Bereiche deines Lebens systematisch zu analysieren, wertvolle Erkenntnisse daraus mitzunehmen und Blockaden zu lösen. Anschließend kannst du mit Hilfe konkreter „To Do’s“ sinnvolle Muster ins eigene Leben integrieren.

Wenn du dieses wunderschöne Spiel kennenlernen möchtest, darf ich es als zertifizierter Dare Guide an einem eintägigen Dare Day Workshop für dich erlebbar machen. So kannst du dir einen intensiven Aufräum- und Erkenntnistag gönnen und den Umgang mit Dare to B’riched erlernen. Neben mir gibt es im gesamten deutschsprachigen Bereich viele weitere Dare Guids, die Dare Days in deiner Region anbieten.

Natürlich kannst du auch intuitiv und ohne System dein inneres Aufräumen angehen.

 

2. Selbstannahme

Im aufgeräumten Zustand ist das Leben leichter und angenehmer. Dadurch fühlst du dich immer mehr bei dir selbst zu Hause und löst dich allmählich aus Abhängigkeiten sowie Macht- und Kontroll-Strukturen.

Du lernst dich mehr und mehr so zu nehmen, wie du wirklich bist. Damit hörst du auf, dich für andere zu verbiegen oder zu verraten. Je umfassender deine Selbstannahme ist, desto mehr kannst du Facetten von dir reintegrieren, die zu deiner natürlichen Sensibilität gehören. Du erlaubst dir wieder wahrzunehmen, was andere (mit verstopften Kanälen) nicht wahrnehmen können.

 

Vertrauen

 

3. Vertrauen

Der nächste Schritt ist, dir selbst wieder mehr zu vertrauen. Denn auch wenn du wieder in der Lage bist, feine Wahrnehmungen zuzulassen, heißt das nicht, dass du diese vertrauensvoll für dich und dein Leben nutzt.

Du kennst das sicherlich: Du spürst etwas und hast eine Ahnung, die du nicht begründen kannst. Du schenkst deinem Gespür jedoch wenig Aufmerksamkeit. Anschließend merkst du, dass du mit deiner Ahnung richtig lagst. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn du ihr nicht gefolgt bist und ihr nicht vertraut hast.

Wie kannst du dein Selbstvertrauen verstärken?
Vor allem durch Erfahrungen. Du darfst dich immer wieder neu darauf einlassen, dein feines Gespür zu beobachten. So wirst du mit der Zeit feststellen, dass es durchaus weise ist, dieses für dich zu nutzen und ihm immer wieder Vertrauen zu schenken.

Bei diesem Prozess des Einlassens wird es möglicherweise einschneidende tiefe Erlebnisse und Aha-Effekte geben. Besonders dann, wenn du immer wieder bereit dazu bist zu erkennen, dass deine innere Weisheit über deine Sensibilität in Kontakt mit dir tritt und dir ungeahnte Wege eröffnet.

 

4. Präsenz / Achtsamkeit

Je weniger du in deinem Alltag „verstreut“ bist und wirklich in dir selbst präsent und gegenwärtig bist, desto mehr kannst du all das bewusst wahrnehmen, was dir in jedem Moment zugänglich ist. Du brauchst im Grunde nicht mehr dafür tun, als präsent und offen zu sein.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich allerdings sagen, dass dies, so einfach es auch klingt, eine ziemliche Herausforderung ist. Doch die Herausforderung liegt eigentlich gar nicht darin präsent zu sein, sondern viel mehr darin, so weit aufzuräumen, anzunehmen und zu vertrauen, dass daraus eine natürliche Präsenz entsteht.

Du kannst Präsenz nicht durch eine bestimmte Übung oder Konzentration erreichen. Du kannst dich ihr aber Schritt für Schritt annähern, je mehr du auf dem Weg der ganzheitlichen Klärung fortschreitest.

Falls du aber doch eine bestimmte Übung dazu haben möchtest, dann versuch es damit: Tu so oft und konsequent wie möglich das, was dir wirklich Freude macht. Denn dabei bist du ohne Anstrengung präsent und im Flow. So können Flow und Präsenz in deinem Leben immer weiter wachsen.

 

Heilung durch Öffnung

Je mehr deine Kanäle wieder offen und frei sind, desto mehr bist du wieder mit deinen eigenen Potentialen und Gaben verbunden. Eine Gabe, die beispielsweise jeder Mensch besitzt sind seine Selbstheilungskräfte. Diese sind umso intensiver und umfassender, je offener und freier dein eigenes ganzheitliches System ist.
Auch das mag esoterisch klingen für den, der mangels eigener Erfahrungen eine Schublade sucht, in die er diese eher unkonventionelle Perspektive einordnen kann.

Für mich ist das „heil sein“ ein Ausdruck umfassender Integrität und einer ganzheitlichen Lebensweise. Die großartige Funktion von Krankheit liegt darin, uns darauf aufmerksam zu machen, dass es etwas zu erkennen, zu verstehen, zu harmonisieren oder umzusetzten gibt. Auch wenn Kranksein viele Schwierigkeiten, Leid und Schmerzen mit sich bringt, lade ich dich ein, die Geschenke darin nicht außer Acht zu lassen, sie anzunehmen und für dich und deinen Weg zu nutzen.

 

Dein Weg

 

 

Deinen Kompass aktivieren

Durch das Öffnen deiner Kanäle wird für dich wieder unmittelbar erfahrbar, wo du gerade stehst. Du bemerkst immer feiner und genauer, wo gerade in dir Unstimmigkeiten sind. Du nimmst mehr und mehr auch kleinere Abweichungen von deinem Weg wahr. Durch eine immer umfassendere Bewusstheit, erfährst du mit all deinen Sinnen die Richtung deines individuellen Kompasses. Vermutungen oder Spekulationen gehören zur Vergangenheit, wenn durch das eigene Erleben ein tiefes Verständnis für dich selbst entsteht.

Deine Kompassnadel bist du selbst mit all deinen Sinnen, Erfahrungen und Erkenntnissen. Je präziser und vielschichtiger du dich selbst wahrnehmen kannst, desto mehr erkennst du deine eigene Richtung. Mit dieser Bewusstheit lernst du, jede Entscheidung und Facette deines Lebens an deinem eigenen Maßstab auszurichten. Dabei dienen dir gleichgesinnte Menschen als Inspiration, nicht aber als Wegweiser.

Denn nur wenn du selbst dein eigener Wegweiser bist, kannst du dein eigenes Gespür Schritt für Schritt vergrößern, deine Richtung erkennen und lässt dich nicht mehr auf Abwege führen. Dann kannst du vertrauensvoll deinem eigenen Kompass folgen, bis du ganz in deiner Mitte und bei dir selbst ankommst.