In diesem Artikel geht es um Fragen, Antworten und damit zusammenhängende Themenbereiche. Fragen zu stellen bedeutet, sich zu öffnen und frei zu machen. Es bedeutet, Möglichkeiten zuzulassen und Altbekanntes loszulassen. Daher kann die Bewusstwerdung innerhalb dieses grundlegenden Themas, etwas im eigenen Leben in Bewegung bringen.

 

Offene Grundhaltung

Kleine Kinder nehmen die Welt wie ein großes Abenteuer wahr, in dem sie täglich neuen Rätseln und  Fragen begegenen. Warum verlieren so viele „Erwachsene“ diese offene und freie Haltung dem Leben gegenüber? Warum entwickeln sie stattdessen starre und begrenzende Strukturen und Konzepte?

Hören sie deshalb auf Fragen zu stellen, weil sie tatsächlich schon so viel wissen und im Laufe der Zeit Antworten auf all ihre Fragen gefunden haben?

Oder geben sie einfach auf, begnügen sich mit Floskeln und einer gewissen Abgestumpfheit im Geiste?

 

Der Fragendschungel

Ja, das elterliche und schulische Umfeld vieler junger Menschen bietet meist nur mangelhafte Unterstütztung beim Voranschreiten durch den eigenen Fragendschungel. Doch jeder Mensch kann selbst sein Bewusstsein schärfen und zum eigenen Wohle einbringen. Wer das erkennt, kann es als Werkzeug auf seinem Weg durch den Dschungel weise einsetzen.

 

Fragendschungel

 

Egal wie wiedrig die äußeren Umstände zu sein scheinen, wer ist für das Bewältigen der eigenen Fragen zuständig?

Vielleicht klingt es in der Theorie ganz einleuchtend, dass jeder selbst dafür die Verantwortung trägt, seine Offenheit und geistige Beweglichkeit beizubehalten. Doch warum gelingt das in der Praxis nur so wenigen?

Ganz ehrlich: Ich kann mir viele Gründe dafür denken, doch ich weiß es nicht. Was ich weiß ist, dass es faszinierende Menschen gibt, die sich selbst während ihrer kindlichen Entwicklung und sogar im Erwachsenenalter weitgehend treu bleiben. Diese Menschen bahnen sich unbeirrt den Weg durch den eigenen Fragendschungel und dürfen dabei kostbare Schätze entdecken.

Es gibt diese Menschen in allen „Schichten“. Sie leben unter förderlichen oder unter widrigen Umständen, im herausfordernden oder unterstützenden Umfeld. Die Möglichkeit diesen Weg zu beschreiten, hängt also offenbar nicht von äußeren Umständen ab.

Dennoch stellen äußere Umstände eine der meist genannten Ausreden dar, warum Menschen sich nicht aufmachen, ihren individuellen Weg eigenverantwortlich zu beschreiten. Warum hält sich diese Ausrede so hartnäckig?

 

Unterschätzte Kräfte

Was ich beobachte ist, dass alles, was mit den Drama-Spielen des Lebens zusammenhängt (siehe Blog-Artikel: Opfer, Täter, Retter – Aussteigen aus dem Drama) von nicht zu unterschätzenden Kräften genährt wird. Ja, seiner Vergangenheit oder anderen Menschen und Umständen „die Schuld“ an Unpässlichkeiten des eigenen Lebens zu geben ist eine beliebte Drama-Variante. Es badarf Mut und Standhaftigkeit, sich diesen Kräften zu widersetzen. Vor allem wenn sie – wie das tatsächlich häufig der Fall ist – noch eine zentrale Rolle im eigenen Leben spielen.

Darüber hinaus gibt es eine Kraft, die noch weitaus mehr unterschätzt wird: Die Kraft der eigenen reinen Quelle. Die Kraft deiner Essenz, deines ursprünglichen Wesens, deines reinen Vertrauens, deiner vollkommenen Liebe zu dir selst und zum Leben. All das ist in dir, auch wenn du vielleicht vergessen hast, wo sich die Zugangstore in diese Räume befinden. Vielleicht ist für dich dann ein wichtiger Schritt auf dem Weg durch deinen individuellen Fragendschungel, nach dem Zugang zu diese Räume zu fragen.

 

Quelle

 

Sich ganzheitlich seinen Fragen stellen

Das Fragenstellen wird weitläufig als mentaler Vorgang aufgefasst. Das was ich in diesem Artikel meine, wenn ich vom Fragenstellen schreibe, geht allerdings über ein verstandeslastiges umherwälzen hinaus.

Das was ich damit meine ist, sich auf allen Ebenen zu öffnen und im wahrsten Sinne des Wortes sich den Fragen zu stellen, die das Menschsein mit sich bringt.

Dabei ist nicht nur der Verstand beteiligt, also deine mentale Ebene, sondern alle Aspekte, die dich als Menschen ausmachen. Eine Beschreibung dazu, was ich mit “ganzheitlich” meine, kannst du dir in meiner Podcast Folge 001 Ganzheitlich – Acht Ebenen anhören.

Nun möchte ich dich dazu einladen, selbst zu entdecken und auszuprobieren, wie es sich anfühlt, Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven heraus zu stellen. Stelle dir einmal eine Frage mit der Intention, sie rein aus dem Verstand heraus zu stellen. Danach stelle dir die gleiche Frage mit der Intention, sie ganzheitlich aus allen Ebenen heraus zu stellen, die dich als Mensch ausmachen. Alleine deine Intention kann dabei einen entscheidenden Unterschied ausmachen. Kannst du einen Unterschied wahrnehmen?

 

Die Frage formt die Antwort

Das hört sich vielleicht platt und einfach an, doch nur derjenige kann Antworten für sich und sein Leben bekommen, der die richtigen Fragen stellt. Ohne Frage keine Antwort, so einfach ist das. Eine reife, weite Frage zu stellen, ist im Grunde  einer der wenigen nötigen und sinnvollen Schritte, der aktiv gegangen werden kann.

Denn wie du noch weiter unten im Text erfahren wirst, geht es beim Erhalten von Antworten um das Empfangen und Zuhören, einer eher passiven Haltung also. Erst bei der Integration und Umsetzung dessen was die Antwort an neuen Erkenntnissen mit sich bringt, ist wieder das eigenverantwortliche aktive Handeln im eigenen Leben gefragt.

An wen oder was richten sich ganzheitlich gestellte Fragen?

Wenn du wirklich weite Antworten bekommen möchtest richtest du deine Fragen an deine innere Weisheit, deine reine Essenz und Quelle.

Eine Frage kann nie auf der Ebene gelöst werden, auf der sie gestellt wird. Dennoch bestimmt die Qualität und Weite deiner Fragen die Qualität und Weite der Antworten, die du bekommst.

 

Armlängentest, Heilapotheke

 

Der Armlängentest als simpler Einstieg

Der kinesiologische Armlängentest nach Raphael van Assche kann zum Einstieg genutzt werden, um sich Schritt für Schritt wieder für die eigenen tiefen Fragen zu öffnen. Wenn du den Armlängentest noch nicht kennst, kannst du in diesem Artikel mehr darüber erfahren.

Beim Armlängentest handelt es sich um eine Möglichkeit (neben vielen anderen), um Biofeedback vom eigenen Körper zu erhalten und zwar auf eine klar verständliche Art und Weise. Was Biofeedback ist? Es sind die Signale und sozusagen Antworten, die unser Körper uns tagein tagaus gibt. Allein ein Gedanke oder eine Vorstellung genügen, um biochemische Reaktionen im Körper auszulösen. Diese stellen sein Feedback auf Impulse dar, die von innen oder außen in unser System gelangen.

Beispielsweise in Verbindung mit der kleinen Heilapotheke kann der Armlängentest genutzt werden, um wieder einen Zugang zu grundlegenden klaren Lebensfragen zu bekommen. Auch hierbei handelt es sich nur um eine von vielen Möglichkeiten. Ich selbst habe mit dem Armlängentest und der kleinen Heilapotheke einen schönen Wiedereinstieg in das Abenteuer meines individuellen Fragendschungels erfahren.

Es ist nicht nötig ein System zu nutzen, um wieder mehr Tiefe und Weite in die eigenen Fragen hineinzubringen. Doch es kann für diejenigen, die sich derzeit nicht zutrauen, sich ihren Weg ganz ohne anregende Impulse bahnen zu können, eine schöne und einfache Möglichkeit sein.

 

Zeit und Raum

Mit der Öffnung für unsere Fragen geben wir ihnen Raum in uns. Was sie darüber hinaus benötigen ist Zeit. Zeit zu reifen, Zeit sich in uns zu entfalten, auszudehnen, über sich selbst und letztenendes über das, was wir aktuell sind, hinaus zu wachsen.

Wenn wir uns innerhalb unseres tagtäglichen Lebens immer wieder Zeit und Raum geben für unsere Fragen, dann geben wir unterstützende Signale in unser Inneres. Der Raum für Antworten entsteht da, wo Raum für Fragen besteht. Unsere Antworten suchen sich selbst den optimalen Zeitpunkt, wenn wir ihren Raum achtsam halten.

Welche sind deine aktuellen Fragen und wie viel Raum gibst du ihnen?

 

Auf allen Kanälen empfangen

Da Frage und Antwort einander bedingen, kann der eigene Fragenreichtum nur dann wiederentdeckt werden, wenn gleichsam eine Öffnung für das Empfangen von Antworten stattfindet.

Eine empfangende Haltung einzunehmen, heißt einmal ganz von all dem „wollen“ deines Lebens und deiner Themen loszulassen. Für mich ist es ein ganz ruhiger, liebevoller, meditativer Zustand, in dem ich meinem „Ich“ erlaube in den Hintergrund zu treten. Damit entsteht Raum für das, was durch das Zulassen einer Frage bereits in dir vorhanden ist: Deine individuelle Antowort.

 

Für jede Frage, die gestellt wird, ist bereits eine Antwort in dir vorhanden.

Was hier Verwirrung schaffen kann, ist die Erwartung, dass die Antwort sich in einem fertig ausformulierten Gedanken oder Satz zeigen muss. Dies ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Wenn du dich nur auf Sätze bzw. sprachliche Inhalte fokussierst, verschließt du andere Kanäle in dir, die Teil deiner Antwort sein können.

Du kannst Antworten in Bildern, Formen, Klängen, Empfindungen, Wahrnehmungen, Erlebnissen, Geschichten, Phantasien, Träumen oder mir selbst unbekannten Kanälen erhalten. Je weniger Erwartungen du an die Beschaffenheit deiner Antwort stellst, desto mehr wirst du hier entdecken können.

Falls du damit neues Terrain betrittst, habe ich dir für den Einstieg eine kurze Meditation aufgenommen:

 

 

Wenn du dich in deinem “Raum des Empfangens” bereits etwas vertrauter fühlst, kannst du dich zum Beispiel mit deinen Fragen in diesen Raum hineinbegeben. Es klingt ein wenig paradox sind mit Fragen in einen Raum zu begeben, in dem du ohne Erwartungen verweilst. Doch so paradox ist das nicht, wenn es dir gelingt sogleich von deinen Fragen loszulassen.

Antworten erscheinen, wenn du sie nicht erwartest und in einer Gestalt, die du erforschen und entdecken darfst.

Jede Antwort bringt uns weiter. Die mit Fragen und Antworten einhergehende Erkenntnis und Bewusstheit bringt den Wachstumskreislauf eines gesunden Systems in Bewegung. Jede Herausforderung des Lebens bringt Fragen mit sich. Wenn diese wirklich klar und treffend erfasst werden, sind stets auch Antworten vorhanden.

 

Hindernisse deiner individuellen Antworten

Vielleicht stößt du beim Erforschen deines Fragendschungels auf Fragen, zu denen dir einfach keine Antwort kommen mag. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Ich gehe in den folgenden Absätzen nur auf einige davon ein.

Vielleicht ist die Fragestellung noch nicht klar genug und du darfst erst noch wichtige Erfahrungen machen, um selbst auf eine klarere Fragestellung zu kommen.

Vielleicht bist du aber auch noch nicht bereit, die Antwort wahrzunehmen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn sie dich aus deiner Komfortzone hinaus bringen würde. Dann kann es sein, dass du es mehr oder weniger unbewusst vermeidest, deine Antwort wahrzunehmen. Hier kann es sehr wertvoll sein, sich Unterstützung zu holen oder innerhalb einer Arbeitsgruppe oder eines ähnlichen Rahmens den Blick und die Weite anderer Menschen hinzuzuziehen. Zumindest wenn du auch wirklich bereit bist, dich deinen eher unbequemen Antworten zu stellen.

 

Hindernisse

 

Eine weitere Mögilchkeit ist, dass du Fragen stellst, die gar nicht wirklich deine eigenen sind. Es kann sein, dass du dich noch mit Fremdem und Falschem in dir identifiziert bist und dir deshalb der Zugang zu DEINEN Fragen erschwerst.

Hier gibt es viele Möglichkeiten, um dein Selbst wieder mit deiner ursprünglichen Identiät, deinem Klang und deiner Seele zu erfüllen. Eine davon ist das neue innerwise-Spiel Dare to B’Riched. Damit kann umfassend erkannt und geklärt werden, was wirklich zu dir gehört. So kannst du Schritt für Schritt wieder zu dir kommen und erhältst dadurch auch wieder Zugang zu deinen eigenen Fragen.

 

Unreine Quellen

Es kann auch sein dass du bewusst oder unbewusst noch andere Quellen für deine Antworten neben deiner eigenen reinen Quelle zulässt. Dann bekommst du möglicherweise widersprüchliche Antworten, die dich mehr verwirren als auf deinem Weg zu unterstützen.

Wenn du mit dem Armlängentest vertraut bist, frage einmal nach der Anzahl deiner Quellen. Hast du nur eine reine Quelle? Falls du mehrere Quellen hast, ist deine eigene reine Quelle auch eine davon? Oder handelt es sich bei allen um „unreine“ Quellen? Damit sind Quellen gemeint, die dich nicht wirklich nähren und dein inneres Wachstum blockieren, statt zu fördern. Welche sind deine „unreinen“ Quellen und seit wann bist du mit ihnen verbunden?

Wenn du erfasst hast, was durch dich wirkt, seit wann und damit verbundene Erfahrungen dankbar annimmst, kannst du dich von deinen unreinen Quellen verabschieden. Möglicherweise kann es hilfreich sein, dir für das Identifizieren und Auflösen unreiner Quellen Unterstützung zu holen oder den Umgang mit dem bereits erwähnten Spiel Dare to B’Riched zu erlernen.

 

VerAntwortung

Interessanterweise beinhaltet das Wort „Verantwortung“ in seinem Kern das Wort „Antwort“. Und tatsächlich ist es so, dass wir sobald wir eine Antwort erhalten, auch wenn uns diese nicht gefällt oder wir damit nicht viel anfangen können, die Verantwortung einer größeren Bewusstheit tragen.

 

Verantwortung

Mit dem Erhalten einer Antwort, steigt unsere Verantwortung.

Verantwortung wofür? Die Verantwortung, neue Erkenntnisse aus unseren Antworten, integer in unserem Leben zum Ausdruck zu bringen. Demnach ist die Integration unserer Erkenntnisse unsere Verantwortung und zwar immer wieder von Neuem. So wächst unsere Verantwortung mit unserer Bewusstheit.

Wir können versuchen uns selbst zu bescheißen. Wir können so tun, als sei die Antwort nicht existent oder es nicht wert, Teil unseres Lebens zu werden. Doch dies wird uns auf Dauer belasten und von unserem eigentlichen Weg abbringen. Wo wir vor einer wichtigen Antwort noch auf unserem stimmigen Lebensweg gingen, können wir mit einer verdrängten Antwort nicht mehr unbeschwert weitergehen. Selbst wenn wir versuchen, uns das einzureden.

 

Fragen stellen ist gefährlich

Das Fragenstellen verursacht… Antworten. Wenn unbequeme Antworten kommen, kann das Fragenstellen als „gefährlich“ angesehen werden. Antworten können unser Leben erschüttern und alles auf den Kopf stellen. Wenn du Bewegung und grundlegende Veränderungen in deinem Leben vermeiden möchtest, dann stell lieber keine Fragen.

Sobald du deine Fragen präzise stellst, warten Antworten darauf, von dir entdeckt zu werden. Es ist dann deine Aufgabe, ihnen den Raum zu geben, sich dir zu zeigen. Und wenn sie sich dir erst einmal gezeigt haben, wird dein Leben nicht mehr genau so sein können wie zuvor.

Vielleicht spüren viele Menschen, was es wirklich bedeuten würde, sich ihren Fragen zu stelllen. Daher braucht es erst einmal eine Portion Mut, um sich wieder zu erlauben, tiefere Fragen ans Licht zu holen. Die erste Hürde ist, sich wieder in die offene Grunhaltung hinein zu begeben, mit der jeder Mensch zur Welt kommt. Denn das heißt unter anderem, seine Bequemlichkeit und die scheinbare Sicherheit des Bekannten loszulassen. Es heißt auch sich im Ozean des Lebens ohne festen Boden unter den Füßen zu erkennen. Doch auf der anderen Seite heißt es auch wieder Vertrauen in den eigenen „Flow“ zu gewinnen und möglicherweise schon vergessene Qualitäten des Lebens wiederzuentdecken.

 

Mit unseren Fragen reift unsere Verantwortung

Wie bereits erwähnt ist jede Frage sozusagen der Auslöser für eine Antwort und diese wiederum der Auslöser für mehr Verantwortung.

Je reifer unsere Fragen werden, desto mehr reift auch unsere Verantwortung. Dabei kann das, was es bedeutet Verantwortung zu tragen, ganz unterschiedlich aufgefasst werden.

Verantwortung schenkt uns Möglichkeiten. Verantwortungsarme Menschen, haben einen relativ kleinen Gestaltungsraum. Verantwortungsvolle Menschen, die wirklich für die Fülle ihrer gesunden menschlichen Verantwortung bereit sind, haben hingegen einen enormen Gestaltungsraum.

Es ist nicht jedermanns Sache, „überdimensional“ zu leben und zu gestalten. Wer sich dazu entschließt, aus den Vollen zu gestalten und zu wirken, der wird für einige netten Dinge im Leben womöglich nicht mehr viel Zeit und Raum haben. Er darf lernen, mit mehr als den herkömmlichen Herausforderungen des Lebens klarzukommen.

 

Volle Verantwortung?

 

Auf der Schwelle ins volle Leben

In diesen Zeilen beschreibe ich mehr ein Gefühl und eine Ahnung als meine eigene Erfahrung. Wahrscheinlich befinde ich mich gerade irgendwo auf der Schwelle ins volle Leben. Von hier aus erahne ich, was es bedeutet diesen Weg weiterzugehen.

Ich erlebe, dass ich immer mehr loslassen darf, von dem was ich bisher in meinem Leben als nette Dinge oder Tätigkeiten empfand. Dieses Loslassen zeigt sich mir umso mehr als Bereicherung, desto klarer und intensiver ich fortführe, was mich von innen her wirklich nährt und begeistert.

Ich sehe deutlich, dass es für mich noch einiges loszulassen und aufzuräumen gibt, bevor ich ganz im vollen Gestaltungsmodus ankomme. Das geschieht erst dann, wenn ich wirklich auf allen Ebenen bereit dazu bin und mit neuen dadurch entstehenden Herausforderungen umgehen kann. Alles zu seiner Zeit. Meine Fragen dürfen bis dahin noch reifen.

Wie reif empfindest du deine Fragen (und gleichsam deine Antworten)? Wo zwischen verantwortungsarm und überdimensional verantwortungsvoll siehst du dich? Kannst du dir vorstellen, noch mehr gesunde Verantwortung zu übernehmen? Wenn ja, warum? Wenn nein, was hält dich davon ab?

Ich hoffe, du kannst durch den Blick auf deine Fragen und Antworten deinen Weg einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Nun wünsche ich dir weiterhin viel Offenheit und Mut dabei, die Fragen zu stellen, die dich gerade weiterbringen, wenn es das ist, was du wirklich möchtest.

Alles Liebe von Dora